JIF2018 – eng Schëpp bäileeën

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JIF2018 – eng Schëpp bäileeën

(cb) Seit 2011, dem 100. Jahrestag des Internationalen Frauentages, führen zum 8. März 2018 mehr als 20 Organisationen und Vereinigungen zum siebten Mal eine gemeinsame Aktion durch. In diesem Jahr widmet sich die Aktionsplattform der spezifisch weiblichen Armut, ruft – auf die Nationalwahlen verweisend – für den 8. März zu einer Performance-Aktion «  Gläichstellungsbaustellen – mir leeën eis Schëpp bäi » auf und organisiert zusammen mit neimënster am 11. März das vierte Feministische Frauenkulturfest im Grund.

Schon in den vergangenen Jahren hat die Aktionsplattform JIF versucht, der Prekarisierung von Frauen vorzubeugen: eingefordert wurden neben einer individuellen Sozialversicherungskarriere auch die Beseitigung der horizontalen und vertikalen Segregation in der Arbeitswelt und die bessere Vereinbarkeit von Berufs- und Familienleben. Bei den wenigsten dieser Forderungen lassen sich Verbesserungen feststellen.

Prekarität, Prekarisierung, prekäre Situationen – seit einigen Jahren werden diese Begriffe trotz solidem Wirtschaftswachstum und Anstieg des (materiellen) Wohlstands auch in Luxemburg zunehmend für verschiedene Bevölkerungsgruppen angewandt. Ein Blick durch die Gender-Brille macht deutlich, dass einzelne Maßnahmen sich unterschiedlich auf Frauen und Männer auswirken. Deshalb müssen geschlechtsspezifische Ansätze zur Reduzierung und Vermeidung von Prekarität gewählt werden. Mitglieder der Plattform, die in ihrem Alltag mit Frauen in sozialen und wirtschaftlichen Notlagen arbeiten, und andere soziale Organisationen haben wesentlich dazu beigetragen, dass ein umfangreicher Forderungenkatalog aufgestellt werden konnte, der Ende Februar der Öffentlichkeit präsentiert wird. Die Plattform erwartet bzw. wird dafür sorgen, dass in dem an Fahrt aufnehmenden Vorwahlkampf zu den Nationalwahlen im Oktober ihre Forderungen in den Wahlprogrammen Berücksichtigung finden.

 

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