Komponistinnen entdecken

Ein musikpädagogisches Projekt in Zusammenarbeit mit Konservatorien und Musikschulen (2000-2006)

Werke weiblicher Komponisten sind im Musikleben wie im Musikunterricht mit weniger als 1 % vertreten.

Das Ziel

03Wir wollen ein Umdenken in den musikalischen Ausbildungsstätten erwirken.
Junge MusikpädagogInnen und MusikschülerInnen lernten durch dieses Projekt die zahlreichen Werke von Komponistinnen kennen.

Nur so können in den nächsten Generationen die Vorurteile gegen Komponistinnen und Musikerinnen abgebaut werden.

Der Hintergrund

Forschungen im Bereich der Erziehungswissenschaft und analytischen Kunstpsychologie haben erwiesen, dass geschlechtsspezifische Vorbilder für die freie Entfaltung der Kreativität extrem wichtig sind. Praktische Erfahrungen im musikpädagogischen Bereich belegen, dass die Kenntnis einer Tradition und Geschichte weiblichen Komponierens sich auf die Kreativität junger Musikerinnen besonders positiv auswirkt, ihr Selbstbewusstsein stärkt und sie ermutigt, schöpferisch aktiv zu werden.

Die Themen

Das Projekt erstreckte sich über einen Zeitraum von sechs Jahren. Während dieser Zeit trafen sich interessierte MusikpädagogInnen in Arbeitsgruppen im CID, um das reichhaltige Notenrepertoire unserer Bibliothek nach Schwierigkeitsstufen und Eignung für den Unterricht zu bewerten. Unsere Themenschwerpunkte waren

2000-2002: Musik von Komponistinnen für Tasteninstrumente (Klavier, Orgel, Cembalo)
2003-2005: Saiteninstrumente (Streicher, Zupfinstrumente)
2005-2006: Blasinstrumente und Schlagzeug

Die ausgewerteten Werke wurden von den SchülerInnen im Konzerten mit großem Erfolg vorgetragen.
Beispiele unserer Auswertungsarbeit (die Partiturenlisten) finden Sie hier:

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