Catherine Duboutay: Woven in Vegetal Fabric

[Allemand]

Das CID unterstützte die Künstler*in Catherine Duboutay bei der Recherche und ihrem Projekt im Rahmen der Ausstellung Woven In Vegetal Fabric: On Plant Becomings im Casino Display (28.01 – 27.02.2022). In einem Lunch Knowledge Shot wird sie ihre Arbeit vorstellen.

Catherine Duboutay über ihre Arbeit:

Meine künstlerische Praxis beginnt mit meinem Körper und führt über theoretische Fragestellungen und das Schreiben zu Videoarbeiten, Installationen und Performances.
Im Rahmen des Ausstellungsprojektes Woven In Vegetal Fabric: On Plant Becomings entwickle ich eine Installation auf Basis der Recherche zu pflanzlichen Aphrodisiaka als Werkzeug zum Aufbrechen von binären Geschlechtsnarrativen. Bei einem Lunch Knowledge Shot am 23. Februar werde ich meine künstlerische Arbeit sowie die Recherche hinter der im Casino Display gezeigten Arbeit vorstellen.

Das thematische Geflecht, in dem ich mich bewege, ist beeinflusst von der Biologie, der Philosophie, der Queer Theorie und der Medientheorie. Einer meiner Schwerpunkte ist die Beschäftigung mit dem menschlichen Körper als etwas Fluides, den ich nicht als ein abgeschlossenes System, sondern als porös und wandelbar wahrnehme. Dieses Bild eines fluiden Körpers verbinde ich mit dem Narrativ des sozialen Geschlechts und der Fluidität von Identitäten.

Die Interaktion zwischen Menschen und Pflanzen geht auf die frühe Domestizierung von Ernährung, Medizin, Wohlbefinden, Drogen und Ritualen zurück. Ich interessiere mich dafür, wie Pflanzen dazu beigetragen haben, zeitgenössische Subjekte zu formen. Und wie wir weiter, durch unsere biologische Verwandtschaft zu Pflanzen, von ihnen lernen können. Pflanzen können uns aufgrund ihrer eigenen Fluidität von Identitäten dabei helfen aus sozialen Kategorien auszubrechen.

In der Recherche zu Woven In Vegetal Fabric: On Plant Becomings gehe ich der These nach, dass die Einnahme von pflanzlichen Aphrodisiaka den Menschen helfen kann, einen Zustand des Wilden zu erreichen, bei dem sie fixierte Konzepte von statischer Identität verlernen können.

Partager cet article

© 2016 CID Fraen an Gender a.s.b.l. All rights reserved. Webdesign: bakform/youtag