Das Konzept des Bücherkoffers

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Wie funktioniert eine Rucksackbibliothek?

Bücher & Lesen – das ist keine langweilige Geschichte!

Mit der Rucksackbibliothek wird der Umgang mit Büchern spannend und abwechslungsreich, denn sie verbindet klassische Leseförderung mit gemeinsamen sozialen Lernen und Handeln, in diesem Fall zur Geschlechterthematik.

Das in der Schweiz erprobte Projekt funktioniert so: Eine Auswahl von ca. 30 Büchern wird zum Schuljahresbeginn von einer Vertreterin des CID, danach von einer Schulklasse – im Rahmen einer besonderen Unterrichtsstunde – in eine Schulklasse gebracht. Nun können die Schülerinnen und Schüler während eines Monats in den Büchern blättern und stöbern. Jede und jeder soll sich ein Buch auswählen. Nach der Lektüre erzählen sich die Kinder gegenseitig von ihren Leseerlebnissen und dokumentieren sie mit Bildern, Texten, Collagen, eigenen Geschichten etc. in dem beiliegenden Logbuch. Die in den Materialien angesprochenen Sachthemen bieten genügend Anreize, das Thema „Rollen / Geschlecht“ greifbar und verständlich zu bearbeiten. Dabei haben Lehrerinnen und Lehrer einen großen Freiraum darin, wie sie die Themen in den Unterricht einbringen. Nach einem Monat überbringt die Klasse die Bücher und das Logbuch einer anderen Klasse.

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